das Kloster


Zeichen des christlichen Glaubens:
der Löwenkopf am Taufstein in der
Kirche, der Mosaik-Bildstock in der
Bruno-Siedlung, eine Metallarbeit
in der Steigstraße und der Bildstock
am Haus Mainstraße 13.

Fürstbischof Carl Philipp von Greifenclau erhob Margetshöcheim nach langem Drängen der Gemeinde am 16. Juli 1754 zur Pfarrei. Vorher gehörte der Ort viele Jahre als Filiale zu Hettstadt, Zell oder Erlabrunn. Erster Pfarrer von Margetshöchheim war Johannes Bayermann von 1754 bis 1759. Am 27. Oktober 1865 beginnt die Geschichte des Klosters Maria Stern. Die Franziskanerinnen aus Augsburg gründeten damals ihre Margetshöchheimer Station. Seit dieser Zeit wirkten die Schwestern in vielen Bereichen in der Gemeinde. Den Kindergarten der Gemeinde leiteten sie bis zum Juli 2003. Am 13.07.2003 wurden die Schwestern offiziell verabschiedet. In ihrer 138-jährigen Tätigkeit prägten sie die Entwicklung des Ortes nachhaltig. Von den Ordensfrauen, die hier wirkten, sollen zwei erwähnt werden: Schwester Thoma Rieder, die Jahrzehnte Kranke und Alte pflegte und betreute, und Schwester Burkarda Kister, langjährige Oberin und Kindergartenleiterin. Beiden dankte die Gemeinde mit dem Ehrenbürgerrecht.