Landwirtschaft & Obstbau

Margetshöchheim hat eine Flächengröße von 668 Hektar und war früher von der Landwirtschaft geprägt. Zunächst brachten vier große Gutshöfe Arbeit und Brot. Im Laufe der Zeit wurden dann viele Einwohner eigenständige Landwirte. Erst war der Weinbau die wichtigste Einnahmequelle. Etwa ab 1830 wurde der Obstbau heimisch. Er hatte seine Blüte zwischen 1950 und 1970. Heute wird nur noch nebenberuflich Obst angebaut. Obwohl die Landwirtschaft ständig zurückging, lief 1980 ein Flurbereingungsverfahren an, das erst jetzt vor seinem Abschluss steht. Grundlegende Änderungen im Berufsleben brachten die Schnellpressenfabrik Koenig & Bauer und die Eisenbahn. Zahlreiche Margetshöchheimer lösten sich damals von der landwirtschaftlichen Tätigkeit und verdienten nun bei diesen Unternehmen ihren Lebensunterhalt. Margetshöchheim wurde ein Arbeiterdorf. Heute hat sich das erneut geändert. Die meisten Arbeitnehmer pendeln jetzt täglich in das nahe Würzburg. Im November 1918 schloss die Gemeinde einen Gasvertrag für Beleuchtung. Die erste Wasserleitung wurde am 27. Oktober 1922 in Betrieb genommen und ab 24. Oktober 1928 brannte elektrisches Licht.